Schützenverein Böbing

Erstmals erwähnt wird der Verein 1864. Ein altes Dokument beschreibt ein Hochzeits-
Schießen. Dies fand am 8. und 9. Mai 1864 statt. Es nahmen 38 Schützen daran teil.
Desweiteren ist überliefert, dass es neben dem Böbinger Verein auch im nahen Kirnberg
Schützenaktivitäten gab und dass diese beiden Vereine ein gutes kameradschaftliches Verhältnis hatten.

Die Schützenaktivitäten wurden jeweils durch die beiden Weltkriege unterbrochen. Erst 1949 konnte der ursprüngliche Schießbetrieb wieder aufgenommen werden. Aus den Kirnberger und Böbinger Schützen wurde der jetzige Böbinger Schützenverein.

1956 wurde die erste Königskette angeschafft.
1957 fand in Böbing das erste Kameradschaftsschießen mit den Gemeinden Rottenbuch, Schönberg, Wildsteig und Bayersoien statt.  Dieser Wettkampf wird bis heute von den beteiligten Vereinen im Wechsel ausgerichtet.  
1958 wurde die erste Vereinsfahne angeschafft und durch eine feierliche Zeremonie geweiht.
1969 fand das Gauschießen mit 428 Schützen in Böbing statt.
2001 wurde zum 2. Mal das Gauschießen mit 1.100 Schützen ausgerichtet.
2014 beteiligten sich 1.169 Schützen beim 3. Böbinger Gauschießen.
 

SVB  
 
Das Schießlokal war von jeher im Gasthof „Alte Post“. Geschossen wurde im Nebenzimmer
durch eine Luke in die Speisekammer oder später im Saal. Im Jahre 1966 wurde im Keller eine eigene Schießanlage eingebaut, die 1987 modernisiert wurde.
Das neuerbaute Scheiberhaus im Ortskern von Böbing bietet seit 2004 die Unterkunft des
Vereines. In der Anlage mit  16 modernen Ständen und einem gemütlichen Vereinsheim
findet ein reges Vereinsleben statt.

Der Schützenverein Böbing nimmt erfolgreich an allen örtlichen und überörtlichen Schieß-
veranstaltungen teil.  Mit Luftgewehr- und Pistolenmannschaften nimmt er an den Runden-
wettkämpfen seit Jahren erfolgreich teil.
Die Jugendarbeit wird mit viel Freude und Verantwortung ausgeführt. Dadurch muss sich
die Vereinsführung über Nachwuchsprobleme keine Sorgen machen.